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Ihr Wanderhotel im Trentino. Einfach perfekt für passionierte Wanderer.

Wanderungen im Val di Non und vieles mehr

Von Ihrem Wanderhotel im Trentino aus können Sie direkt zu herrlichen Wanderzielen aufbrechen und Ihrer Leidenschaft nachgehen: Wanderungen und Spaziergänge in der freien Natur. Ihr Wanderhotel im Trentino ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge zu den schönsten Stellen im Val di Non. Wählen Sie aus traumhaften Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade: Von anspruchsvollen Wanderungen bis hin zu einfachen Spaziergängen ist für jeden etwas dabei.

Genießen Sie bei einem Wanderurlaub im Trentino mit Aufenthalt in unserem Hotel das Val di Non und Val d’Ultimo mit ihren dichten Wäldern und blühenden Wiesen im Sommer oder aber tief verschneit im Winter.

Der Sommer lädt vor allem zu ausgedehnten Wanderungen und Trekking über die Berghänge und Almen der Maddalene zwischen Trentino und Alto Adige ein.

Der Herbst hingegen ist die Jahreszeit der guten Aromen und Pilze. Sie gehen gerne Pilze sammeln? Dann buchen Sie einen Urlaub im Trentino! Lassen Sie sich keinesfalls die Berge in all ihren Facetten entgehen und nehmen Sie die Umgebung, Farben, Formen und Düfte mit allen Sinnen wahr.

Einige Wandertipps für das Val di Non

DIE GRENZEN DES CIMA DI BELMONTE

Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: 7 h

Dieser Wanderweg führt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Trentino und Alto Adige in der Bergregion zwischen dem Val di Non und Val d’Ultimo: Hier wechseln sich Tannen- und Lärchenwälder mit sonnigen Flächen ab. Der Weg selbst ist lang, bietet aber zahlreiche Gelegenheiten, um Rast zu machen.

Von Proves aus geht es entlang der Straße ins Val d’Ultimo, wo Sie auf einem großen Platz nahe dem ersten Tunnel parken können. Vom Parkplatz aus gesehen beginnt auf der gegenüberliegenden Seite der Straße ein Schotterweg – Wegzeichen 8 –, der zur Alm Malga di Cloz führt. Folgen Sie der Markierung 7, hier beginnt der Aufstieg. Der Wanderweg quert die Malga Poiol/OberAlm und folgt dem Wegzeichen 7/10 über sonnige Wiesen bis hin zur Weggabelung, die mit dem Wegzeichen 10 zum Kamm hoch gekennzeichnet ist. Genießen Sie hier freie Sicht und atemberaubende Panoramablicke. Folgen Sie dem Weg bis zum Cima Belmonte/Schöngrub (2461 m). Auf dem Rückweg geht es auf Südtiroler Seite den Wegzeichen 22 und 23 folgend bis zur Spitzner Alm. Von hier folgen Sie dem Wegzeichen 23 über Alpenweiden und durch Wälder zur Gampenalm. Folgen Sie hinter der Alm der Markierung 24, die nach erfrischenden Bächen zu den satten Wiesen der Malga Castrin führt. Dem Wegzeichen 133 und später Nummer 8 folgend gelangen Sie schnell zurück zum Parkplatz.

DER GEHEIMNISVOLLE CANYON RIO SASS

Schwierigkeitsgrad: leicht
Dauer: 1:30 h

Es ist eine der schönsten Wanderungen durch das Valle dei Canyon: Erleben Sie die tiefe Schlucht, durch die sich der Rio Sass unterhalb der Ortschaft Fondo schlängelt. Die Cooperativa Smeraldo organisiert geführte Touren. Sie erhalten die für den Abstieg in den Canyon nötige Ausrüstung: wasserdichtes Cape, Helm sowie Funkempfänger, um den Anweisungen entlang des Weges folgen zu können.

Der Abstieg verläuft über kleine Metallstege entlang der Fundamente der ältesten Häuser des Ortes, die auf der Kante der Felswand erbaut wurden. Folgt man dem Weg weiter, geht es durch die Schlucht, wo es an einigen Stellen sehr eng wird. Die Felsen sind bedeckt von leuchtend grünen Moosen und beeindrucken mit spektakulären geologischen Formationen: Auskolkungen, Fossilien sowie Stalaktiten und Stalagmiten, die wie urtümliche Skulpturen von den Felswänden ragen. Das Wasserrauschen begleitet Sie bis ans Ende des Wanderweges, wo der Wildbach an einer weiten, lichten Stelle auf Sonnenstrahlen trifft.

DER MONTE PIN UND SEINE BEWOHNER

Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: 4 h

Dieser Wanderweg führt zu einem der stimmungsvollsten Gipfel der Maddalene. Mit etwas Glück können Sie auf den Wiesen der Hochebene Tiere beobachten, die hier zuhause sind, beispielsweise Gämsen.

Von Rumo aus fahren Sie mit dem Auto bis zum kleinen Ort Mocenigo, wo es bergauf Richtung Valle di Lavazzè geht. Die Straße wird zum Schotterweg und führt bis zur Malga Lavazzè, wo Sie parken können.

Folgen Sie ab hier der Wegmarkierung 131-149, die durch den Wald nach Pozon führt. Entlang des Weges 149 kommen Sie dann zum Lago Pin, der von üppigen Wiesen eingerahmt ist. Weiter geht es dann über einen leichten Aufstieg bis zum Sattel Sella del Piron. Auf diese frische, schattige Wiese ziehen sich häufig die Gämsen vor der Sommerhitze in den Schatten zurück. Nach circa 45 Minuten gelangen Sie entlang der Markierung 131 zum Gipfel des Monte Pin. Der Weg ist steil, aber auf dem Gipfel angekommen erwartet Sie ein spektakuläres Panorama. Folgen Sie auf dem Rückweg dem Weg Nummer 132 in umgekehrter Richtung bis zu den kleinen Seen von Grumi. Die kleine Alm Grumi ganz in der Nähe lohnt sich für eine angenehme Rast. Steigen Sie weiter ab, erreichen Sie die Alm Lavazzè innerhalb von 25 Minuten.

WOHLTUENDER SPAZIERGANG ZUM WASSERFALL CASCATA DI TRET

Schwierigkeitsgrad: leicht
Dauer: 1:40 h

Auf einem entspannten Spaziergang entlang des Ufers des Rio Novella erreichen Sie den herrlichen Wasserfall Cascata di Tret – ein wahres Juwel mitten im kühlen, schattigen Wald.

Fahren Sie in der Altstadt von Fondo auf der Bundesstraße 238 Richtung Passo Palade. Nach circa 1 km steht auf einem Schild „Strada Vecla di Tret“.

Dieser Wanderweg folgt dem Flussverlauf der Novella durch herrliche Tannenwälder mit wunderschönen Ausblicken auf Tret. Hier teilt sich der Weg auf: Bewundern Sie entweder den Wasserfall von oben oder wählen Sie den zweiten, wesentlich faszinierenderen Weg und gelangen Sie hinab bis zum Fuße des Wasserfalls. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis: Das Wasser kommt aus 70 Metern Höhe und scheint geradezu vom Himmel zu fallen!

DER WEG DES EISENWASSERS

In Rumo, Val di Non, erwartet Sie ein brandneuer Themenweg voller Überraschungen. Sie können ihn vom Weiler Mocenigo di Rumo (wo Sie Ihr Auto abstellen) in der Ortschaft Bagni aus erreichen. Folgen Sie der asphaltierten Straße auf der rechten Seite des Brunnens für etwa 100 Meter bis nach Palù, wo die eigentliche Route beginnt. Unterwegs erwartet Sie eine Eisen-Magnesium-Quelle, die mit einem Schild als Brunnen ausgewiesen ist. Im Jahr 1800 wurde dieses Wasser für die Badeanstalt verwendet.

Aufgrund der anfänglichen Steigung, die zum Eingang des Weges führt, ist der Themenweg nicht für Kinderwägen geeignet. Dennoch ist er sehr schön und jederzeit einen Besuch absolut wert. Der Brunnen am Startpunkt bietet and heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung.

DER WEG DER FEEN

Eine beeindruckende Route durch einzigartige Orte und Wälder. Ein Rundgang, der in Preghena beginnt und auch endet – bereichert durch 21 Installationen, mehrere Picknickstopps und unzählige Überraschungen.

Die Route „Il lavoro, le fate, le streghe“ (zu Deutsch: Die Arbeit, die Feen, die Hexen) beginnt im Zentrum von Preghena (806 m.), wo sie auch ihr Auto parken können. Die erste Installation ist ein Informationsturm, der die Bedeutung der Rundwanderung erklärt. Die Route verläuft auch 900 Metern Höhe. Entlang der Route begegnen Sie 21 Holzinstallationen zu den Themen Märchen, Waldtiere, Landschaften und verzauberte Wesen. Kurz nach dem Startpunkt erwartet Sie ein typischen „Ciaretar“. Die Route verläuft auch weiterhin flach oder bergab und überquert den Hügel "Dos da Mul", der aufgrund seiner Lage als strategisches Observatorium an eine alte "Castelliere" erinnert. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Val di Rumo, die Hochebene von Mezzalone, das Örtchen Cis und das Tal von Bresimo. Auf halbem Weg gibt es die Möglichkeit, anzuhalten und sich auszuruhen, geschützt durch eine schöne Struktur. Dann erreichen Sie die „Ciarbonara“, den Köhler, der einst dazu diente, Kohle aus Holz zu gewinnen. Bald kehren Sie zum Ausgangspunkt zurück, durch das Zentrum von Preghena und vorbei an der Kirche Sant'Antonio Abate.

Start und Ziel: Preghena di Livo
Gehzeit insgesamt: 1,30 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht

Länge insgesamt: 5 km
Höhenunterschied Aufstieg: 100 m
Maximale Höhe: 900 m

Geeignet für Schneeschuhe: JA
Geeignet für Kinderwagen: JA

BITTE BEACHTEN SIE: Die Wanderung ist für jede Jahreszeit sowie für Mountainbike-Touren geeignet. Die Route entwickelt sich ständig weiter – jedes Jahr wird sie mit neuen Werken bereichert. Die Route ist auch mit einem Kinderwagen zugänglich, mit Ausnahme der Teilstrecke, die die Installationen „The Flying Witch“ und „Plague of the Diaol“ verbindet; als Alternative wird empfohlen, direkt auf Dos da Mul zu wandern.

DER WEG DER BERGWERKE

Entdecken Sie die Bergwerke von Rumo und die Geologie der Catena delle Maddalene.

Vier Gemeinden haben sich für die Entwicklung des Bergbautourismus zusammengeschlossen. Das Gebiet von Livo, Rumo, Proves und Revò beherbergt etwa 250 Zeugnisse der Bergbauaktivitäten, die für die lokale Wirtschaft von 1200 bis 1500 von großer Bedeutung waren. Die Bedeutung war so groß, dass in der Nähe des Wildbachs Lavazzè ein Schmelzofen errichtet wurde: ein echter Industriestandort für die Verarbeitung und das Schmelzen von Bleiglanz. Dieses Material wurde für die Gewinnung von Silber (anscheinend für die Prägeanstalt Meran), Blei und Kupfer verwendet. In den neueren Bergwerken wurden „Coti“-Steine nach Terres transportiert, wo sich die Endfertigung befand. Die sogenannten „Préde“ wurden insbesondere für die Ablage der Sense verwendet.
Die Besonderheit, die die Catena delle Maddalene so einzigartig macht, wie nur zwei andere Gebiete auf der Welt, ist die Anwesenheit von Peridotiten – so lautet die Erklärung von Giuseppe Maria Bargossi, Professor für Geologie und Petrologie an der Universität Bologna. „Es handelt sich um Metamorphes Gestein des Erdmantels, das aufgrund sogenannter tektonischer Verschiebungen an der Erdoberfläche entstanden ist", so Bargossi.
Von besonderem Interesse sind auch die Pflanzenfossilien von Tregiovo, die vor etwa 300 Millionen Jahren entstanden sind und laut Aussage des Präsidenten von Rumés von der UNESCO geschützt werden sollen.

Start und Ziel: zu Fuß vom Hotel aus
Gehzeit insgesamt: 1-3 Stunden, je nach Route
Die Bergwerke können mit einem Führer besichtigt werden.

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